100 Jahre Volkshochschule Zürich

Wissen für Alle!

1919/20: Das erste Programm der Volkshochschule

1928: Reisegruppe in Tozeur, Tunesien

Reisen in ferne ...

1930: Reise nach Pompeji

... und weniger ferne Länder ...

1946: Eine Exkursion im Regen

...und Ausflüge in der Schweiz – bei jedem Wetter

1951: Pilze, vor Ort anschaulich erklärt

1951: Vorlesung an der Universität

Jeder Stuhl ist besetzt

2015: Vorlesung «Gene, Persönlichkeit, Verhalten»

Wissenschaftliche Themen sind beliebt

2015: Die Volkshochschule zieht an die Bärengasse!

1972: Die beiden Häuser der Bärengasse 20 und 22 wurden um 60m verschoben

1971: Politik ist immer ein Thema

Lilian Uchtenhagen bei ihrer Vereidigung im Nationalrat

1984: Computercamp in Weggis

Am Puls der Zeit

2021: Das Team der Volkshochschule

Apéro zur Verabschiedung unseres Chefs Pius Knüsel

2021: «VHS Auf der Gasse»

19. Juni 2021, 25 Exkursionen in und um Zürich

2021: «VHS Auf der Gasse»

19. Juni 2021, Gruppenbild mit Roboter

2021: «VHS Auf der Gasse»

19. Juni 2021, Kaffee und Gipfeli vor der Exkursion

2021: «VHS Auf der Gasse»

19. Juni 2021, Unterwegs in Zürich

2021: Der Festakt in der Uni

20. Juni 2021

2021: Der Festakt in der Uni

20. Juni 2021: Wegen Corona waren nur 100 Personen erlaubt ...

Geschichte der VHS Zürich100

«Ein lernbegierig Volk. Geschichte der Volkshochschule Zürich 1920 bis 2020″

Die Entwicklungen der Zeit forderten die VHS Zürich stets heraus. Kaum war sie 1920 gegründet, herrschten heftige Diskussionen über die Inhalte. Primär Naturwissenschaften? Oder finden gar Themen wie Religion und Gegenwartsfragen Platz im Programm? Man wollte sich nach den politischen Unruhen um jeden Preis neutral geben. Während des Zweiten Weltkriegs fiel kein Programm aus. Aber die Stunden im Winter mussten abends manchmal früher enden. Es war zu teuer, die Vorlesungssäle an der Universität zu heizen. Bis Ende der 1950er-Jahre gab es Veranstaltungen, die in zwei Gruppen geführt werden mussten, da sich über 500 Leute angemeldet hatten. Daneben fanden selbstorganisierte Übungskurse statt.

Mit dem Einzug des Fernsehens in die Haushalte justierte die VHS Zürich ihr Angebot. Die Kurse wurden zahlreicher und kleiner. Neu gab es zum Beispiel Sprachkurse, in denen es nicht um fremdsprachige Belletristik, sondern um das Einüben der Ausdrucksfähigkeit ging. Als die Cambridge-Zertifikate in der Schweiz Fuss fassten, war die VHS Zürich Pionierin im Angebot vorbereitender Kurse. Und die Frage nach Vorlesungen in Politik erledigte sich von selbst: In den 1990er- und 2000er-Jahren waren sie bestens besucht. Eine Zahl nur blieb konstant: Seit der Gründung besuchen mehr Frauen als Männer die VHS Zürich.

Das Buch «Ein lernbegierig Volk. Geschichte der Volkshochschule Zürich 1920 bis 2020» schildert, wie und warum die Diskussionen um die Volksbildung in der grössten Stadt der Deutschschweiz begonnen haben und wie sich schliesslich eine Volkshochschule herausbildete, die sich kontinuierlich den Bedürfnissen der Besuchenden und dem demografischen Wandel anpasste. In kurzen «Zoom»-Texten werden einzelne Quellen der Geschichte genauer beleuchtet. Fünf historische und fünf aktuelle Porträts von Volkshochschüler/innen ergänzen das Buch und zeigen, dass eine Institution wie die VHS Zürich nur durch die Menschen, die sie gestalten, Bestand hat.

Ruth Wiederkehr, «Ein lernbegierig Volk. Geschichte der Volkshochschule Zürich 1920 bis 2020», Limmat Verlag, Zürich 2020, Fr. 36.- im Buchhandel oder direkt bei der VHS.

Wir danken für die Unterstützung durch:

Lotteriefonds des Kantons Zürich
Stadt Zürich Beitragsfonds
Swisslife Stiftung Perspektiven
Stiftung STAB
Cassinelli-Vogel Stiftung
Baugarten Zürich Genossenschaft und Stiftung