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Die Schweizer Reformation war anders

Das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation hat deutlich gemacht, wie anders die Reformation in der Schweiz verlief: Wie günstig die Bedingungen für einen kulturellen Umbruch grossen Ausmasses in unseren Landen waren. Kleinteilig, (fast) frei von Aristokratie, besiedelt von freien Geistern, hart im Nehmen, egalitär im Geiste, so präsentierten sich die Schweizer im 16. Jahrhundert. Auf diesem Boden spross die Saat von Ulrich Zwingli und Jean Calvin bestens. Und verbreitete sich in die ganze Welt.

«Von Erasmus zum Sonderbundskrieg. Ursachen und Wirkung der Schweizer Reformation», mit Beiträgen von Christine Christ-von Wedel, Josef Lang, Thomas Lau, Peter Opitz, Jürgen Overhoff, Andrea Strübind.

Semesterschluss und Buchvernissage

Das Reformationsjubiläum neigt sich dem Ende entgegen – wie das Sommersemester der Volkshochschule. Zum Abschluss blicken wir nochmals zurück in die Reformationszeit. Prof. Dr. Peter Opitz stellt sich der Frage, warum die Schweizer Reformation ein derartiger Exporterfolg war? Einer, der in Europa und Nordamerika nachhaltige Spuren hinterlassen hat. Sein Referat ist gleichzeitig Buchvernissage der Publikation «Von Erasmus bis zum Sonderbundskrieg». Sie präsentiert die sechs Referate aus der Ringvorlesung «Grundlagen und Wirkung der Schweizer Reformation» in einer überarbeiteten Fassung.

Prof. Dr. Peter Opitz
«Die Schweizer Reformation, ein Welterfolg»
Freitag, 5. Okt. 2018, 14:00, Universität Zürich Zentrum

Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle Hörerinnen und Hörer herzlich zum Aperitif eingeladen.