Kurs: 21W-0350-07 RVA 

Dr. Regina Fritz
Ungarn und Österreich (HYBRID)

Neugründungen im Schatten vergangener imperialer Grösse
Die Jahre 1918 bis 1920 läuteten für viele Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen Machtzentren der Österreichisch-Ungarischen Monarchie den Beginn eines neuen Zeitalters ein. Die stark geschrumpften Staaten Österreich und Ungarn hatten nicht nur ihr politisches Gewicht eingebüsst, sondern mit den abgetrennten Territorien auch Millionen von Arbeitskräften und wichtige Produktionsstätten verloren. Der Vortrag zeichnet diese von Chaos und fortlaufender Gewalt gekennzeichnete Periode nach und wirft ein Licht auf den Lebensalltag und das Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger in Österreich und Ungarn.
Diese Veranstaltung gehört zu
Von Imperien zu Nationalstaaten: Europas Osten nach dem Ersten Weltkrieg (HYBRID)
Di, 30.11.2021, 19:30 – 20:45
RAI-G-041, Universität Zürich-Zentrum mit Online-Übertragung (live), Rämistr. 71, 8006 Zürich
CHF 30.00
Hinweis Sie entscheiden spontan, ob Sie dieses Referat zu Hause oder vor Ort im Hörsaal verfolgen wollen. Nach der Buchung erhalten Sie den Kursausweis und damit das Eintrittsticket für die Uni. Zwei Stunden vor Vortragsbeginn erhalten Sie automatisch auch den Zoom-Link per Mail zugesandt und können sich so online zuschalten.

Dr. Regina Fritz

Dr. phil., Neueste und Osteuropäische Geschichte, Uni Bern

Regina Fritz ist PostDoc-Assistentin am Historischen Institut der Universität Bern und arbeitet derzeit an ihrem Habilitationsprojekt zur Geschichte Österreichs und Ungarns in der Zwischenkriegszeit. Sie ist ausserdem externe Lektorin und Senior Research Fellow am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte des Nationalsozialismus, Holocaust Studies, Jüdische Geschichte, Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen, Oral History und Musealisierung.