Kurs: 21S-0320-11 RV 

Beendet
Konzept: Dr. Adrian Hänni, David Luginbühl
ONLINE: Zwanzig Jahre Krieg gegen den Terror
Die Anschläge vom 11. September 2001 erschütterten die USA und die Welt. Die Reaktion war heftig. Der ausgerufene «Krieg gegen den Terror» wurde zuerst in Afghanistan, dann im Irak ausgetragen. Bald wurde die ganze Welt als Schlachtfeld betrachtet. Dabei wandelte sich die Art und Weise, wie Geheimdienste operieren und wie Krieg geführt wird. Was sind die langfristigen Folgen von 20 Jahren «Krieg gegen den Terror»?
30.08. ONLINE: 9/11 und das Nachbeben in Nahost
Dr. Mark Farha
Ist der Flächenbrand in Nahost eine Folge der Interventionen nach dem 11. September? Oder liegen die eigentlichen Ursachen für Unruhe und Umsturz in der Region selbst? Was waren die Konstanten der US-Nahostpolitik von Bush bis Trump, wo zeigen sich Unterschiede? Inwiefern haben externe Interventionen das Kräfteverhältnis zwischen islamistischen und säkulären Gruppen verändert? Und was bringt die Zukunft?
Mo, 30.08.2021, 19:30 – 20:45
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06.09. ONLINE: Dystopische Realität: Drohnenkrieg und Lebensalltag in Afghanistan
Emran Feroz
Zahlreiche Staaten greifen heute auf bewaffnete Drohnen zurück. Auch wenn in erster Linie Zivilisten unter ihnen leiden, gelten sie als «präzise» und «effektive» Waffen, ohne die kein moderner Krieg geführt werden könne. Der allererste Drohnenangriff fand im Rahmen des amerikanischen «Kriegs gegen den Terror» statt – in Afghanistan, dem am meisten von Drohnen bombardierten Land der Welt.
Mo, 06.09.2021, 19:30 – 20:45
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20.09. ONLINE: Nachrichtendienstliche Überwachung und ihre demokratische Kontrolle
Dr. Thorsten Wetzling
Wie hat sich die nachrichtendienstliche Aufklärung zur Terrorismusbekämpfung in den letzten zwei Jahrzehnten verändert? Wie entwickelte sich die internationale Kooperation zwischen Nachrichtendiensten? Welche Faktoren waren für die Reformen des Nachrichtendienstrechts entscheidend? Das Referat beleuchtet Herausforderungen und Potentiale der Nachrichtendienst-Kontrolle in Europa.
Mo, 20.09.2021, 19:30 – 20:45
Online-Kurs

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04.10. ONLINE: Den Krieg gegen den Terror erzählen (VERSCHOBEN AUF MO, 4. OKTOBER)
Prof. Dr. Michael C. Frank
Anhand englischsprachiger Romane lässt sich zeigen, wie 9/11 und der «War on Terror» immer wieder neu interpretiert werden. In welcher Beziehung stehen fiktionale Texte mit den jeweils dominierenden Erzählungen in Politik und Medien? Wie ergänzen, bestärken oder hinterfragen sie unsere Wahrnehmung von Terrorismus, innerer Sicherheit und den Konflikten im Nahen und Mittleren Osten?
Mo, 04.10.2021, 19:30 – 20:45
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Mo 30.8. – 27.9., 4x, Ausfall: 13.9., 19:30 – 20:45
Online-Kurs
CHF 80.00
Hinweis In Zusammenarbeit mit dem Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies (JIPSS). Einzelabende buchbar à Fr. 25.-

Dr. Mark Farha

PhD, Historiker, Politologe und Nahost-Experte

Mark Farha promovierte 2007 an der Universität Harvard. Von 2008 bis 2018 lehrte er Geschichte und Politik des Nahen Ostens an der Georgetown University School of Foreign Service in Qatar. 2019 publizierte er bei Cambridge University Press die Studie «Lebanon: The Rise and Fall of a Secular State under Siege.» Gegenwärtig unterrichtet er als Privatdozent am Soziologischen Institut der Universität Zürich.

Emran Feroz

Journalist

Prof. Dr. Michael C. Frank

Dr. phil., Prof. für Literaturen in englischer Sprache des 19. und 20. Jh., Uni Zürich

Dr. Thorsten Wetzling

Dr. iur., Leiter «Digitale Grundrechte, Überwachung und Demokratie» bei der Stiftung «Neue Verantwortung»