Bauen der Zukunft

Geschichte Amerikas: Das 20. Jahrhundert

An der Schwelle zu Europa: Der Maghreb

Wandel, Übergänge und Flexibilität

Russische Romantik

Warum wir Krank werden

Erneuerbare Religionen?

Kurs: 19S-0320-01 RV 

Beendet
Konzept: Tobias Holzer
One Belt, One Road
2013 hat China den Start der Belt-and-Road-Initiative (BRI) eingeläutet. Seither hat das Land der Mitte Milliarden in Infrastrukturprojekte gepumpt – in Südost- und Zentralasien, aber auch in Europa. Wie effizient werden diese Mittel eingesetzt? Welche Motive stehen hinter dem Mammut-Projekt? Ist es wirklich ein Geschenk, das die betreffenden Regionen dankend annehmen sollten? Die Ringvorlesung sucht Antworten – und eine Strategie für die Schweiz.
29.04. Der chinesische Traum
Kai Strittmatter
China marschiert wieder in die Welt hinaus. Nach Jahrzehnten aussenpolitischer Zurückhaltung hat die KP dem Volk die „Wiedergeburt der grossen chinesischen Nation“ als Weltmacht versprochen. Einerseits ist das eine logische Folge der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas. Gleichzeitig ist es eine Herausforderung für die bisherige internationale Ordnung, vor allem für den liberalen Westen. Der Wettbewerb der Systeme ist zurück.
Mo, 29.04.2019, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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06.05. Die Milliarden-Investitionen und ihre Auswirkungen
Prof. Dr. Patrick Ziltener
"Freihandelsabkommen sind westliche Medizin, Belt-and-Road ist chinesische Medizin", so die Worte einer chinesischen Ökonomin. Welches aber sind die Anwendungsmöglichkeiten, die nachweisbaren Effekte und die Nebenwirkungen? Es ist zu früh, um Bilanz zu ziehen. Aber es lassen sich empirische Befunde aus verschiedenen Ländern und Kontinenten zu einem vorläufigen Bild zusammensetzen. Und das zeigt, wo die BRI funktioniert und wo nicht.
Mo, 06.05.2019, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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13.05. Chancen und Herausforderungen in Südostasien
Dr. Hans Jakob Roth, ehem. Botschafter
Chinas Belt-and-Road-Initiative trifft in Südostasien auf unterschiedliche Interessen. Die Region ist wichtiger Teil des ostasiatischen Wirtschaftsraumes und eines der ersten Ziele des Projekts. Doch die jahrhundertealte Einbindung in ein Handelsnetz hat die Staaten Südostasiens immer auch ihre eigenen Anliegen im Auge behalten lassen. Auch der chinesische Anspruch auf das südchinesische Meer schafft für die BRI nicht überall die besten Voraussetzungen.
Mo, 13.05.2019, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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20.05. Die zentralasiatische Perspektive
Erwin H. Hofer, ehem. Botschafter
Die terrestrischen Stränge des gewaltigen Handels- und Investitionsnetzwerks, der Belt-and-Road-Initiative, verlaufen direkt ab China bis nach Istanbul, Madrid, Hamburg und London. Auf ihrem Weg passieren sie Zentralasien. Das Referat vermittelt Einblicke in die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Eigenheiten des Raumes, der für das Gelingen der Pläne Beijings eine Schlüsselfunktion besitzt.
Mo, 20.05.2019, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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27.05. Chinas wachsender Einfluss in Europa
Dr. Rolf Tanner
Nach 2008 hat China grosse Investitionen in Europa getätigt, insbesondere auch in Krisenländern wie Griechenland oder Portugal. Gleichzeitig hat die chinesische Regierung neue Formate der Zusammenarbeit entwickelt, vor allem mit osteuropäischen Partnern. Der Einfluss Chinas wächst, während die europäischen Akteure – darunter die EU – im Unklaren sind, wie sie mit dieser Entwicklung umgehen sollen.
Mo, 27.05.2019, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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03.06. Mögliche Strategien der Schweiz
Dr. Thomas Wagner
Die Schweiz als unabhängiger und neutraler Staat mit hoher Umweltqualität und mit Erfahrung in Good Governance bietet beste Voraussetzungen für ein Engagement bei der Umsetzung der Belt-and-Road-Initiative. Ein solches müsste Schwerpunkte setzen bezüglich Einhaltung der Agenda 2030, nachhaltiger Verkehrs- und Siedlungsplanung, schützenswertem Kulturgut oder Umgang mit Minderheiten.
Mo, 03.06.2019, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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17.06. Die neue Pax Sinica
Prof. Dr. Tomas Casas i Klett
Die Belt-and-Road-Initiative ist das offensichtliche Zeichen für Chinas weitreichende Ambitionen. In Anlehnung an die Pax Britannica und die Pax Americana wird diese wachsende wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung oft als «Pax Sinica» bezeichnet. Sollte China die USA wirklich als Hegemon ablösen, ist wohl mit wirtschaftlichen und – im schlechteren Fall – mit geopolitischen Verwerfungen zu rechnen.
Mo, 17.06.2019, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Mo 29.4. – 17.6., 7x, 19:30 – 20:45 h, Ausfall: 10.6.
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich
CHF 170.00
Hinweis Einzeleintritte ab 19:00 h an der Abendkasse.

Termine

  • Mo 29.4. – 17.6., 7x, 19:30 – 20:45 h, Ausfall: 10.6.