Kurs: 21S-0365-25

Hans Meierhofer
Lehrgang Musiktheorie

Der vierteilige Grundkurs vermittelt das Handwerk, über welches alle klassischen Komponisten von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert profund verfügten. Der Einblick in die Werkstatt des Komponisten verspricht Nutzen für das genaue Hören, Üben, Blattspielen, Improvisieren, Begleiten, Zusammenspielen, beim Proben und historisch richtigen Interpretieren.

Die Harmonielehre ermöglicht tiefe Einblicke in Form und Inhalt eines Musikstücks (z.B. die innere Dynamik der Sonatenform, Ausdeutung eines Liedtextes etc.). Sie ist aber nicht einfach «graue» Theorie – vielmehr wird der Tonsatz Schritt für Schritt in praktischen Übungen erarbeitet.

Die vier Module sind in sich geschlossen, bauen aber logisch aufeinander auf. Ein Quereinstieg ist bei entsprechenden Vorkenntnissen (Fachausdrücke, Regeln) möglich.

  • Modul 1: Grundlagen, 6x, 28. Oktober – 9. Dezember 2021 (Ausfall: 11. November)
    Notenschrift, Intervalle, Skalen, Dreiklänge, Regeln im 4-stimmigern Satz, Generalbass, Melodien-Harmonisation, Kadenz (Funktion nach Riemann).
  • Modul 2: Bindungslehre, 8x, 6. Januar – 24. Februar 2022
    Umkehrungen des Dreiklangs (Sext-, Quartsext-Akkord), Septimenakkord und deren Umkehrungen (Quintsext-, Terzquart-, Sekund-Akkord), enger und weiter Satz, akkordfremde Töne (Durchgang, Wechselnote, Antizipation, Vorhalt etc.).
  • Modul 3: Die «höhere Lehre», 6x, Frühling 2022
    Der verminderte Septakkord. Tonartenwechsel (Modulation), Alteration (Chromatik), Spätromanische Harmonik.
  • Modul 4: Analysen, 6x, Herbst 2022
    «Als Belohnung»: Anwendung in Betrachtungen vom Bach-Präludium bis zu Wagners Tristanvorspiel. Auflösung der Tonalität in Schönbergs 12-Ton Technik.

Kursleitung:
Hans Meierhofer, Musiker SMPV, Gymnasiallehrer i.R.

Änderungen vorbehalten.

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