Kurs: 21S-0365-11 RV 

Konzept: Jonne van Galen
Klingende Bilder – Musik und Film

Wo Bild und Ton sich vermischen, entsteht ein bezauberndes Gesamtkunstwerk. Vom improvisierenden Pianisten, der einen Stummfilm begleitete, über bombastische Symphonien hin zum digitalen Sounddesign: Filmmusik hat sich in 100 Jahren zu einem eigenständigen Genre entwickelt. Doch wie?

01.09. Vom Stummfilm, der nie stumm war
Alexander Schiwow

Anhand von Beispielen – von Méliès über Griffith zu Murnau, Strohheim und Kosinzew/Trauberg – verfolgen wir die Entwicklung der Filmkunst und ihre Verbindung zum Ton. Mit vom Referenten live begleiteten Filmausschnitten und solchen mit damals dazu komponierter Musik erkunden wir Funktion und Bedeutung von Musik im Stummfilm.

Mi, 01.09.2021, 19:30 – 20:45
KOL-G-201 / Aula, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich

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08.09. Film und Jazz
Beat Blaser

Es ist kein Zufall, dass der erste Tonfilm der Geschichte von 1927 den Titel «The Jazz Singer» trägt. Film und Jazz sind die Kunstformen des 20. Jh., sie entwickelten sich von Anfang an parallel und befruchteten sich gegenseitig. Frühe Stummfilme wurden gern mit Ragtimes unterlegt, die Streifen der «Serie Noir» sind ohne expressive Jazzsounds kaum denkbar. Ein weites Feld also zwischen Charlie Chaplin und Spike Lee.

Mi, 08.09.2021, 19:30 – 20:45
Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich

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15.09. Schostakowitsch, Morricone und Zimmer: Meister musikalischer Strategien
Thomas Meyer
Bilder prägen sich uns ein – und oft unauslöschbar auch eine Tonspur, Geräusche, Klänge, Musik. Hört man genau hin, so merkt man, wie unterschiedlich dabei verfahren wird: Mal untermalend, mal untertreibend, mal akzentuierend, mal verfremdend. Es geht dabei weniger um Filmmusikpersönlichkeiten als um ihre Strategien. Was geht weshalb so unter die Haut?
Mi, 15.09.2021, 19:30 – 20:45
Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich

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22.09. Kann Musik sichtbar werden?
Adrian Marthaler
In den Filmen, die Regisseur Adrian Marthaler während 20 Jahren für das Schweizer Fernsehen inszenierte, ging es in erster Linie darum, eine neue Bildsprache zu finden, um «klassische Musik» am Bildmedium Fernsehen den Zuschauern nahe zu bringen. Es war der Versuch, durch ein Zusammenspiel von Bild und Ton dem Zuschauer eine neue synästhetische Erfahrung zu ermöglichen.
Mi, 22.09.2021, 19:30 – 20:45
Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich

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29.09. Reusser, Gassmann, Mettler: Aktuelle Schweizer Filmmusik
Jean Perret

Wie hat es das neue Schweizer Kino der 80er Jahre bis hin zu den Filmen der letzten Jahre geschafft, die vielen Fallstricke der Redundanz und allzu expliziten Absichten zu vermeiden? Wie viele Filme werden nicht durch ihre Musik erstickt! Francis Reusser, Jan Gassmann und Peter Mettler, zum Beispiel, zeugen von der fruchtbaren Beziehung zwischen Bildern und Musik, wenn sie sich ergänzen statt konkurrenzieren.

Mi, 29.09.2021, 19:30 – 20:45
Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich

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Mi, ab 01.09.2021, 5x, 19:30 – 20:45
KOL-G-201 / Aula, Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich
CHF 130.00
Hinweis

Abendkasse ab 19:00.


Termine

  • Mi 01.09.2021 19:30 – 20:45 KOL-G-201 / Aula
  • Mi 08.09.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Mi 15.09.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Mi 22.09.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Mi 29.09.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
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