Kurs: 21W-0360-43

Stephan Sievers
Jenseits des Kolosseums

Unbekannte Kunstschätze in Rom und Latium

Auch jenseits von Kolosseum, Petersdom oder Trevi-Brunnen entfaltet sich in Rom und Umgebung ein funkelndes Universum der Bildkunst aus Antike, Mittelalter und Neuzeit. Doch wer kennt das einzigartige Asaroton-Mosaik oder die Aldobrandinische Hochzeit im Vatikan, wer das Schloss von Bracciano am blauen Krater oder Caligulas surreale Luxusjachten im Nemi-See? Am Beispiel herausragender Kunstwerke und charismatischer Orte wie Tivoli oder Palestrina wollen wir uns vergegenwärtigen, welch unerschöpfliche Inspirationsquellen Rom und Latium für Künstler seit der Antike darstellen und welchen Anteil daran die anmutige Natur und Landschaft ringsherum hat, u. a. mit Via Appia Antica, den Sabiner Bergen und dem Parco degli Acquedotti.

18.03. - 27.03. Studienreise: Im Zeichen der Appia Antica
Kunst und mussevolle Wanderungen in Rom und Latium
Stephan Sievers

Roms grosszügige und stimmungsvolle Parkanlagen laden ein zu entspannten Wanderungen im abgewogenen Kontrast zum Erleben antiker und mittelalterlicher Kunst-Highlights. Oft erlebt man beides zugleich, wie etwa auf der geschichtsträchtigen und idyllischen Via Appia Antica oder im Park der Aquädukte am Rande der Stadt. Gar nicht weit von Rom lassen sich mit Tivoli, Palestrina, dem Nemi-See, Ostia Antica und Bracciano Orte von grosser Ausstrahlungskraft erleben, die, stets eingebettet in anmutige Naturlandschaft, zum Wandern verlocken und zugleich mit Tempeln, Palästen oder Meisterwerken der Ingenieursbaukunst den Geist in Bewegung halten.

18. – 27. März 2022
Hinweis Detailprogramm und Anmeldung unter www.rhzreisen.ch, T 056 221 68 00, info@rhzreisen.ch

Mi 8.12., Di 14.12., Mi 15.12. und Do 16.12., 4x, 19:30 – 21:00
KOL-F-101, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich
CHF 110.00
Verfügbare Dokumente
VHSZH_Rom_Latium_22.pdf

Stephan Sievers

M.A., Kunsthistoriker

Der Kunsthistoriker und Bildkünstler Stephan Sievers geht in seinen Betrachtungen und Analysen kunsthistorischer Phänomene methodisch stets vom eigenen Schaffen am Bild aus: Fragen und Rätsel um Komposition, Perspektive, Raum versus Fläche und die Rolle des Bildinhaltes evozieren den eigentlichen «Willen zum Werk» eines jeden leidenschaftlichen Künstlers von Praxiteles bis Nam June Paik. Oder wie der Romantiker Wilhelm Wackenroder es formulierte: «Die Kunst ist nicht (nur) dafür da, sie anzuschauen, sondern um darauf zuzugehen, um darin zu leben und zu atmen.» Genau dort beginnt unser dialogisches Abenteuer zur Kunst, denn «alles andere ist alles andere.» (Ad Reinhard)