Inspiration Asien - 20W-0360-01 | Volkshochschule Zürich

Kurs: 20W-0360-01 RV 

Konzept: Jonne van Galen
Inspiration Asien

Amsterdam war im 17. Jh. ein Schmelztiegel der Kulturen. Für den Meistermaler Rembrandt van Rijn bildeten die fremden Farben, Formen und Figuren eine unversiegliche Quelle der Inspiration. Wie hat sich diese Faszination für asiatische Bildmotive seitdem über Europa verbreitet? Welche Spuren hat sie in der Schweiz hinterlassen? Wo befindet sich aber die Grenze zwischen Sehnsucht nach Unbekanntem und Orientalismus?

07.01. Ostasiatische Inspirationen in der europäischen Kunst: Kulturelle Aneignung oder Wertschätzung?
Prof. Dr. Hans Bjarne Thomsen

Künstler sind immer auf der Suche nach Inspirationen, welche sie oft in der Kunst und Kultur anderer finden. Dies war auch der Fall für europäische Künstler, die für neue Ideen, Techniken und Formate ihren Blick auf Ostasien richteten. Da sie nicht dorthin reisen konnten, stützten sie sich auf die ostasiatische Kunst und materielle Kultur und bauten diese in ihre eigene Kunst ein.

Do, 07.01.2021, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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14.01. Rembrandts Orient
Dr. Bodo Brinkmann
Für jemanden, der sein Heimatland wohl niemals verlassen hat, verfügte Rembrandt über einen bemerkenswert grenzenlosen Horizont. In Amsterdam kam er mit Artefakten, Gebrauchsgegenständen und Menschen aus allen Teilen der damals bekannten Welt, besonders aber aus dem Orient, in Kontakt. Der Vortrag untersucht das Spezifische seiner Auseinandersetzung mit der Kultur des Ostens ebenso wie jene Züge, die er mit Künstlern und Gelehrten der Zeit teilte.
Do, 14.01.2021, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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21.01. Blickwechsel: Entdeckungstour durch die Tibetsammlung des Völkerkundemuseums der Universität Zürich
Dr. Martina Wernsdörfer

Wem begegneten europäische Tibetreisende und Sammler auf dem «Dach der Welt»? Welche Vorstellungen lenkten ihren Blick? Wie wurden die gesammelten Objekte damals gelesen, und was sollte heute ergänzt werden? Dieser Vortrag beschäftigt sich mit den Hintergründen und Folgen westlicher Werte- und Bedeutungsbelegungen und zeigt, welch andere Geschichten sich an historischen Objekten noch erzählen lassen, wenn man ihnen neuen Betrachtungsraum schenkt.

Do, 21.01.2021, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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28.01. Sumatra im Seefeld: Ein Streifzug durch die Zürcher Kolonialgeschichte
Dr. Andreas Zangger
Wie kamen ethnografische Objekte aus Asien nach Zürich? Nebst Kunstsammlern brachten in den asiatischen Kolonien tätige Zürcher diese von ihren Reisen mit. Man trifft auf Kaufleute, Wissenschaftler, Techniker, vor allem aber auf Plantagenmanager. Sie alle tragen zu einem Stück Zürcher Kolonialgeschichte bei. Die Villa Patumbah ist ein besonderes Zeugnis davon. Im Obergeschoss zeigen sich die Verbindungen mit Südostasien.
Do, 28.01.2021, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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04.02. Die Sammlung Indischer Kunst im Museum Rietberg
Dr. Johannes Beltz

Die Schweizer Sammlerin, Kunsthistorikerin und Gönnerin Alice Boner spielte im 20. Jh. eine prägende Rolle für die Entstehung des vorherrschenden spirituellen Indienbilds, das bis heute nachwirkt. Der Vortrag gibt einen Einblick in die wichtigsten Sammlungsbereiche des Museums, wobei die Analyse der indischen Objekte von besonderem Interesse ist.

Do, 04.02.2021, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Do, ab 07.01.2021, 5x, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich
CHF 130.00
Hinweis Einzeleintritte ab 19:00 h an der Abendkasse.

Termine

  • Do 07.01.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Do 14.01.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Do 21.01.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Do 28.01.2021 19:30 – 20:45
  • Do 04.02.2021 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
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