Die Geschichte Afrikas: Von den Anfängen der Menschheit bis zum Kolonialismus - 20W-0350-01 | Volkshochschule Zürich

Kurs: 20W-0350-01 RV 

Konzept: Tobias Holzer
Die Geschichte Afrikas: Von den Anfängen der Menschheit bis zum Kolonialismus

1. von 2 Ringvorlesungen
Afrika ist die Wiege der Menschheit, hier hat sich der Homo sapiens entwickelt. Die Reihe beschränkt sich auf das Afrika südlich der Sahara, beginnt mit dem Exkurs in die Anfänge der Menschheit, bespricht die vorkoloniale Geschichte mit den arabisch-afrikanischen Begegnungen und den ersten europäischen Entdeckern. Weitere Schwerpunkte bilden der Sklavenhandel, die Mfecane – eine Konfliktphase in Südostafrika – und der frühe Kolonialismus.
20.10. Die Wiege der Menschheit
Prof. Dr. Michael Krützen

Fossile Funde deuteten schon lange auf den Ursprung der Menschheit in Afrika. Mithilfe genetischer Methoden konnte nachgewiesen werden, wo unsere Art entstanden ist. Doch erst seit der «genomischen Revolution» wissen wir, wann und wie sich unsere Vorfahren über den Globus ausgebreitet haben, und ob es auf diesem Weg genetischen Austausch mit anderen Arten gegeben hat.

Di, 20.10.2020, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Hinweis Einzeleintritte à Fr. 30.– ab 19:00 an der Abendkasse.
27.10. Die vorkoloniale Geschichte
Prof. Dr. Stephanie Zehnle
„Afrikas Grenzen sind künstlich und durch Kolonialmächte willkürlich gezogen“, so eine weit verbreitete Meinung. Stimmt diese Annahme wirklich? Und wie war afrikanische Staatlichkeit dann vor der sukzessiven Kolonialisierung territorial, politisch und kulturell definiert? Der Vortrag gibt einen Überblick über afrikanische Staatsformen vom mittelalterlichen Ghana bis zu Wene wa Zulu, von 900 bis 1900.
Di, 27.10.2020, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Hinweis Einzeleintritte à Fr. 30.– ab 19:00 an der Abendkasse.
03.11. Arabisch-afrikanische Begegnungen
Prof. Dr. Henning Sievert
Die Kontaktpunkte zwischen Menschen aus dem subsaharischen Afrika und dem Vorderen Orient waren zahlreich und vielfältig. Der Vortrag gibt einen historischen Überblick über diese politischen und wirtschaftlichen sowie literarischen und religiösen Beziehungen vom Mittelalter bis in die Neuzeit.
Di, 03.11.2020, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Hinweis Einzeleintritte à Fr. 30.– ab 19:00 an der Abendkasse.
10.11. Der Export versklavter Menschen aus Afrika
Prof. Dr. Roberto Zaugg
Jahrhundertelang wurde in Afrika mit versklavten Menschen gehandelt. Millionen wurden durch die Sahara, über den Indischen Ozean und über den Atlantik deportiert. Zeitweilig waren sie das wichtigste Exportgut des Kontinents. Dieses Geschäft – bei welchem «Heiden», Christen und Muslime über Glaubensgrenzen hinweg kooperierten – prägte Kultur, Konsumverhalten, Wirtschaft und Politik der beteiligten Gesellschaften.
Di, 10.11.2020, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Hinweis Einzeleintritte à Fr. 30.– ab 19:00 an der Abendkasse.
17.11. «The Dark Continent»: Afrikabilder seit Livingstone und Stanley
Prof. Dr. Michael C. Frank
Die Afrikaforschung des 19. Jhs. füllte die letzten weissen Flecken auf den Weltkarten aus und erschloss das Landesinnere südlich der Sahara dem europäischen Zugriff. Überdies prägten die viel gelesenen Expeditionsberichte von Forschern wie David Livingstone oder Henry Morton Stanley das Bild vom «dunklen Kontinent» – und boten somit eine Legitimation für den Imperialismus als «zivilisatorische Mission».
Di, 17.11.2020, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Hinweis Einzeleintritte à Fr. 30.– ab 19:00 an der Abendkasse.
24.11. Mfecane: Dürre, Krieg und Ethnogenese in Südostafrika
Dr. Rolf Tanner

Südostafrika erlebte von 1760 bis 1840 eine Zuspitzung sozialer und politischer Konflikte, die das ethnische und sozioökonomische Gefüge südlich des Sambesi neu definierte und ordnete. Das Referat beschäftigt sich mit den Ursachen, dem Verlauf und den Wirkungen der Mfecane und ihrer Ausläufer am Vorabend und im Zusammenspiel mit der europäischen Kolonialisierung.

Di, 24.11.2020, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Hinweis Einzeleintritte à Fr. 30.– ab 19:00 an der Abendkasse.
01.12. Afrikanische Moderne im 19. Jh: Christentum und Kolonialismus
Dr. Dag Henrichsen
Die christliche Missionierung war ein Antriebsmoment der europäischen Expansion in Afrika. Im 19. Jh. gewann die Christianisierung nicht nur durch europäische (auch Schweizer) Missionsgesellschaften an Bedeutung. Zunehmend missionierten afrikanische Gemeinden im eigenen Umfeld und schufen zentrale Grundlagen einer modernen afrikanischen Gesellschaft, die koloniale und anti-koloniale Bewegungen prägte.
Di, 01.12.2020, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Hinweis Einzeleintritte à Fr. 30.– ab 19:00 an der Abendkasse.
Di, ab 20.10.2020, 7x, 19:30 – 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich
CHF 170.00

Termine

  • Di 20.10.2020 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Di 27.10.2020 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Di 03.11.2020 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Di 10.11.2020 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Di 17.11.2020 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Di 24.11.2020 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
  • Di 01.12.2020 19:30 – 20:45 Hörsaalangabe beim Haupteingang
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