Kurs: 21W-0350-17 RVA 

Prof. Dr. Horst Carl
Die eidgenössische Söldnertradition im europäischen Vergleich (HYBRID)
Die eidgenössischen Söldner waren auf den frühneuzeitlichen Kriegsschauplätzen Europas zwar die prominentesten Vertreter dieses Berufsstandes – aber sie waren keineswegs die Einzigen. Die Söldnerheere rekrutierten sich in beträchtlichem Masse aus Söldnergruppen, die geographisch oder ethnisch verortet wurden und – wie die oberdeutschen Landsknechte – direkte Konkurrenten der Eidgenossen waren. Die Spezifik der eidgenössischen Söldnertradition wird erst im Vergleich mit anderen europäischen Gruppierungen und Kontinuitäten deutlich.
Diese Veranstaltung gehört zu
Söldner für Europas Fürsten (HYBRID)
Di, 15.02.2022, 19:30 – 20:45
Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum mit Online-Übertragung (live), Rämistr. 71, 8006 Zürich
CHF 30.00
Hinweis Sie entscheiden spontan, ob Sie dieses Referat zu Hause oder vor Ort im Hörsaal verfolgen wollen. Nach der Buchung erhalten Sie den Kursausweis und damit das Eintrittsticket für die Uni. Zwei Stunden vor Vortragsbeginn erhalten Sie automatisch auch den Zoom-Link per Mail zugesandt und können sich so online zuschalten.

Prof. Dr. Horst Carl

Dr. phil., Prof. für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit), Uni Giessen

Horst Carl, geboren 1959 in Aachen, ist Professor für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit) an der Justus-Liebig-Universität Giessen. Nach seinem Studium der Geschichte, Philosophie und Germanistik promovierte er 1989 an der Universität Tübingen, wo er 1998 auch habilitiert wurde. 2001 folgte die Berufung auf die Professur in Giessen. Horst Carl forscht unter anderem zu genossenschaftlichen Organisationsformen, zur Selbstbehauptung des Adels in Übergangsepochen und zu Gewaltgemeinschaften und Gewaltkulturen in der Frühen Neuzeit.