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Kurs: 19S-0360-01 RV 

Beendet
Konzept: Susanne Weiss
Deutsche Renaissance. Wiederentdeckung der Antike diesseits der Alpen

Spricht man von Renaissance, ist oft die italienische gemeint – dabei steht ihr die deutsche an Reizen nicht nach. Meister wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Hans Baldung Grien und der jüngere Hans Holbein prägten die Epoche enorm. Sie fanden ihren künstlerischen Ausdruck in Druckgraphik, Malerei, Architektur und Bildhauerei. Die Vorlesung führt ein in die spannungsgeladene Zeit, als in der Kunst die Sinnlichkeit der Antike auf die strengen Kunstvorstellungen der Reformation prallte.

29.04. Malerei – Deutsche Künstler im Dialog mit Italien
Dr. Bodo Brinkmann

Auf welchen Wegen vollzog sich der künstlerische Austausch zwischen dem nordalpinen und dem südalpinen Teil des Heiligen Römischen Reiches? Italienische Künstler am böhmischen Hof Karls IV., in der Freien Reichsstadt Augsburg oder beim sächsischen Kurfürsten werden ebenso diskutiert wie die Italienreisen ihrer Kollegen aus dem Norden, allen voran diejenige Albrecht Dürers. Zur Sprache kommen auch indirekte Kontakte durch Zirkulation von Zeichnungen und Druckgraphik.

Mo, 29.04.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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06.05. Die Deutsche Renaissance – gab es sie?
Prof. Dr. Andreas Beyer

Inwiefern kann überhaupt von einer «Deutschen Renaissance» gesprochen werden? Mit welchen Eigenarten zeigt sie sich in der bildenden Kunst? Im Vordergrund steht der Künstler Albrecht Dürer, dessen Werk in besonderer Weise erlaubt, eine eigene Definition der Kunst des Humanismus nördlich der Alpen vorzuschlagen.

Mo, 06.05.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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13.05. Druckgraphik – die multiplizierte Kunst als Bildungsmedium
Kristina Piwecki

Vervielfältigung – der Schlüssel zur Deutschen Renaissance. Der Hoheitsanspruch des Singulären wurde demokratisch gebrochen, die reproduzierbare Kunst entsprach dem humanistischen Geist, den Menschen durch Bildung zu veredeln. Kupferstich, Holzschnitt und Radierung bedienten ästhetische Ansprüche und kultivierten das Auge über die mittelalterliche Demutsgeste hinaus. Schongauer, Dürer und Altdorffer erreichten in der Druckgraphik neue technische und künstlerische Höhen.

Mo, 13.05.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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20.05. Deutsche Renaissance – über einen Mythos
Prof. Dr. Bernd Roeck
Der Avantgarde-Stil der Renaissance überquerte, nach zögernden Anfängen, im 16. Jh. die Alpen und beeinflusste rasch Malerei und Architektur. Dabei entwickelten sich bemerkenswerte Varianten. Der Vortrag wird die Kulturtransfers – angefangen mit Albrecht Dürers Italienreisen – nachzeichnen und zugleich die Problematik eines in «nationalen Zeiten» vereinnahmten Begriffs thematisieren.
Mo, 20.05.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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27.05. Skulptur in der Deutschen Renaissance
Prof. Dr. Bernd Nicolai

Die Renaissance nördlich der Alpen stellt ein Überlagerungs- und Hybridphänomen dar: Es kommt zur Vermischung von spätgotischen und italienischen Renaissance-Formen. Im Fokus stehen Strategien der Verwendung von Renaissanceformen in der Skulptur im städtischen und höfischen Kontext von den Niederlanden über Süddeutschland und die Schweiz bis nach Sachsen, Österreich und Tschechien.

Mo, 27.05.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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03.06. Architektur der Deutschen Renaissance
Prof. Dr. Werner Oechslin

Die Deutsche Renaissance ist ein Stiefkind der Kunstgeschichte; sie kollidiert mit dem Reinheitsgebot der Stilbegriffe und widerlegt das Vorurteil, wonach alles «Fortschrittliche» aus dem Süden stamme. Es ist eine Zeit des Umbruchs: Zur mittelalterlichen Bautradition gesellen sich neue Dekorationsformen und Bauten nach italienischem Modell. Durch die Reformation verstärkt, findet eine «Verteutschung» im Schrifttum statt. Es fügt sich in eine breitaufgefasste Architekturvorstellung ein.

Mo, 03.06.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Mo, ab 29.04.2019, 6x 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich
CHF 150.00
Hinweis Einzeleintritte ab 19:00 h an der Abendkasse.