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Kurs: 19S-0350-10 RV 

Beendet
Ringvorlesung
Der Weg zur modernen Schweiz: 200 Jahre Alfred Escher und Gottfried Keller

In Kooperation mit NZZ Geschichte
Im 19. Jh. entstand die moderne Schweiz. Es war auch das Jahrhundert von Alfred Escher (1819-1882) und Gottfried Keller (1819-1890). Die beiden Zürcher haben sich gut gekannt: Escher hat diese Schweiz wirtschaftlich und politisch massgeblich mitgestaltet, Keller hat sie als Schriftsteller beobachtet und beschrieben. Die Reihe bespricht diesen wichtigen Abschnitt Schweizer Geschichte. Sie findet drei Mal in Instutionen statt, die Escher geprägt hat: am Hauptbahnhof (Au Premier), an der ETH und bei der Credit Suisse (Forum St. Peter).
24.04. Weichenstellungen auf dem Weg zur modernen Schweiz 1798-1848
Prof. Dr. André Holenstein
Zwischen der Auflösung des Corpus helveticum 1798 und der Gründung des Bundesstaats 1848 befand sich die Schweiz in einer permanenten staatspolitischen Krise. Auf der Suche nach einer tragfähigen Staatsform experimentierte man mit unterschiedlichen Verfassungen. Wie gelang es, die heterogenen Teile der Alten Eidgenossenschaft in ein übergeordnetes Ganzes zu integrieren? Wer war damals der Schweiz dabei behilflich, sich neu zu erfinden?
Mi, 24.04.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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08.05. Alfred Escher und seine Zeit (Die NZZ Geschichtsdebatte am 8. Mai ist ausverkauft, keine Abendkasse!)
NZZ Geschichtsdebatte
Claudia Aufdermauer, Prof. Dr. Carlo Moos & Marc Tribelhorn
Ausgehend von Alfred Escher werden wir über Staatsbildungsprozesse, Eisenbahnbau, Unternehmertum, bürgerliche Netzwerke und gesellschaftliche Veränderungen im 19. Jahrhundert sprechen – über eine Zeit also, in der unsere moderne Welt entstand. Moderation: Lea Haller, NZZ Geschichte.
Mi, 08.05.2019, 18:30 - 20:00
NZZ - Neue Zürcher Zeitung, Postfach, Redaktion, Falkenstr. 11, Zürich

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15.05. Der Aufstieg zur Industriegesellschaft: Die Schweiz im 19. Jh.
Prof. Dr. Matthieu Leimgruber

Um 1890 gehört die Schweiz zu den reichsten Ländern der Welt. Dieser beispiellose Wirtschaftsboom ist zwar Synonym von Prosperität und Wachstum, er verändert aber das Sozialgefüge zutiefst und führt zu hitzigen Debatten über die Natur der künftigen industriellen Gesellschaft – von der „sozialen Frage” bis zur Krise des Liberalismus.

Mi, 15.05.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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22.05. Escher und die Eisenbahn: Motoren der modernen Schweiz
Prof. Dr. Joseph Jung
Der Zürcher Politiker und Unternehmer Alfred Escher hat die Entwicklung der modernen Schweiz nach 1848 wie kein anderer angestossen. Das Eisenbahnprojekt wird für die Schweiz zur Schicksalsfrage. Bau und Betrieb der Bahnen werden privaten Gesellschaften überlassen: eine epochale Weichenstellung. Die Eisenbahn wird zum Symbol des Fortschritts. Und mit der Gotthardbahn macht sich Escher unsterblich.
Mi, 22.05.2019, 19:30 - 20:45

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05.06. Keller und der Kulturkampf
Prof. Dr. Michael Andermatt
Die Entwicklung der Nationalstaaten verdrängte im 19. Jh. Religion und Kirche aus der Öffentlichkeit ins Private. Gottfried Keller ist mit diesem ‚Kulturkampf’ zwischen Liberalismus und Kirche signifikant verbunden. Religionsfragen beschäftigten Keller im Verlaufe seiner politischen und weltanschaulichen Positionierung mehrfach und zeigen sich pointiert auch in seinem literarischen Werk.
Mi, 05.06.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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12.06. Das «System Escher» und die Folgen für die direkte Demokratie
Dr. h.c. Andreas Gross
Alfred Escher repräsentierte im Kanton Zürich ein „System“: eine Einparteienherrschaft mit einer ungeheuren Machtkonzentration. Bauern, Arbeiter und Handwerker fühlten sich nicht repräsentiert und verlangten direktdemokratische Rechte. Im Frühling 1869 erkämpften sie sich die neue Zürcher Kantonsverfassung, damals die fortschrittlichste der Welt. Sie stürzte das „System Escher“ und legte die Basis für die direkte Demokratie auch auf Bundesebene.
Mi, 12.06.2019, 19:30 - 20:45

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19.06. Gottfried Keller: Politischer Schriftsteller, schreibender Politiker
Prof. Dr. Philipp Theisohn
Im Jubiläumsjahr soll Kellers Werk in seiner politischen Dimension durchleuchtet werden. Dabei geht es weniger um die weltanschaulichen Bekenntnisse einer Autorschaft, sondern vielmehr um die poetische Analyse und Umgestaltung eines Raumes, in dem sich die junge Eidgenossenschaft unschwer wiedererkennen lässt. Eröffnet werden soll somit ein neuer Zugang zum Werk des Zürcher Weltschriftstellers.
Mi, 19.06.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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26.06. Liberale und demokratische Strömungen im europäischen 19. Jh.
Prof. Dr. Oliver Zimmer
Alfred Escher und Gottfried Keller gehörten zu den kreativen Exponenten der europäischen politischen Kultur ihrer Zeit. Und doch lässt sich ihr politisches Handeln nur mit Bezug auf den nationalstaatlichen Rahmen begreifen, in dem sie sich bewegten. Ihr Leben wirft ein Schlaglicht auf die Dynamik und die Widersprüche des liberalen Projekts in seinem klassischen Jahrhundert.
Mi, 26.06.2019, 17:30 - 18:45

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Mi 24.4. – 26.6., 8x, Ausfall: 1.5., 29.5., 19:30 – 20:45 h, Mi 8.5., 18:30 – 20:00, Mi 26.6., 17:30 – 18:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich
NZZ - Neue Zürcher Zeitung, Postfach, Redaktion, Falkenstr. 11, Zürich
CHF 140.00 ohne NZZ Geschichtsdebatte
Hinweis Ab dem 18. April kann man die Ringvorlesung nur noch ohne NZZ-Geschichtsdebatte (ausverkauft) am 8. Mai zum reduzierten Preis buchen. Alle eingeschriebenen TeilnehmerInnen erhalten kostenlos die Alfred-Escher-Ausgabe von NZZ Geschichte.