Kurs: 21W-0360-31

Dr. Matthias Frehner
Das Leben ist ein Schrei – Expressionismus in der Schweiz

Junge Schweizer entdecken vor dem Ersten Weltkrieg die Avantgarde in Paris und Berlin. Die alte Welt bricht auseinander. Das Leben ist ein Schrei, ein Tanz auf dem Vulkan, Untergang und Revolution. Brügger, Gubler, Epper, Itten, Morach, Scherer, Schürch und viele andere werden Expressionisten. Aber auch Ältere wie Hodler, Amiet und Giacometti reagieren auf die Erschütterungen der Zeit. Kirchner, Jawlensky, Lehmbruck und Werefkin, die in der Schweiz Schutz suchen, üben grossen Einfluss aus.

19.11. Führung: Expressionismus Schweiz
Dr. Matthias Frehner

Die Ausstellung im Kunstmuseum Winterthur am Stadtgarten vermittelt einen profunden und spannenden Überblick über den Expressionismus in der Schweiz. Die Schau umfasst Hauptwerke des Expressionismus und präsentiert zu Unrecht Vergessene. Vorgestellt werden bekannte und unbekannte Schweizer Künstlerinnen und Künstler, die auf diese internationale Strömung reagiert haben und sich in Künstlergruppen zusammenschlossen. Zum Thema gehören auch ausländische Protagonisten wie Kirchner und Lehmbruck, Jawlensky und Marianne von Werefkin, die während dem Ersten Weltkrieg in der Schweiz Asyl suchten und hier grossen Einfluss ausübten. Das breit angelegte Panorama verspricht die bisher umfassendste Aufarbeitung dieses bedeutenden Kapitels der Schweizer Kunstgeschichte – eine Explosion von Farben und Formen.

Fr, 19.11.2021, 14:00 – 17:00
Kunst Museum Winterthur

Termin in die Agenda übertragen
Treffpunkt Wird im Kurs bekannt gegeben.
Do, ab 28.10.2021, 3x, 19:30 – 21:00
KOL-H-309, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich
CHF 145.00 exkl. Fahrt und Eintritt

Termine

  • Do 28.10.2021 19:30 – 21:00 KOL-H-309
  • Do 04.11.2021 19:30 – 21:00 KOL-H-309
  • Do 18.11.2021 19:30 – 21:00 KOL-H-309
Termine in die Agenda übertragen

Dr. Matthias Frehner

Dr. phil., Kunsthistoriker, Kurator, Publizist

Geboren 1955 in Winterthur, Kunsthistoriker. 1988-1996 Kurator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur; 1990-1996 Sekretär der Gottfried Keller-Stiftung; 1996-2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung; 2002-2016 Direktor Kunstmuseum Bern; 2016-2018 Direktor Sammlungen Kunstmuseum Bern-Zentrum Paul Klee; seither als freier Kurator und Publizist tätig.