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Brot und Spiele

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Sake – Getränke der Götter

Schattenwirtschaft

Kurs: 19S-0350-21 RV 

Konzept: Tobias Holzer
Brot und Spiele in der Antike

Zur Ausstellung im Antikenmuseum Basel
„Panem et circenses“, Brot und Spiele, hätten das römische Volk am Anfang der Zeitrechnung ruhiggestellt, so die Kritik des römischen Dichters Juvenal. Die Ringvorlesung nimmt die Ausstellung „Gladiator“ im Antikenmuseum Basel zum Anlass, um sich eingehend mit den „Spielen“ zu befassen. Die gesellschaftliche Stellung von Athleten und Gladiatoren steht ebenso im Zentrum wie die Unterhaltung in den Arenen, die weit über das blutige Vergnügen hinausging.
03.09. Von Homer bis Augustinus: Der Blick auf Athleten und Gladiatoren
Prof. Dr. Stefan Rebenich
Für Jacob Burckhardt war der sportliche Wettkampf ein Kennzeichen der griechischen Kultur. Antike Autoren haben bereits die Bedeutung des Sportes und die Rolle der Athleten in der Gesellschaft positiv hervorgehoben. Kritik wurde allerdings an den blutigen Gladiatorenkämpfen geübt, die in Rom so populär waren: Heidnische und christliche Intellektuelle nahmen Anstoss an dem Spektakel, weil es der Moral der Zuschauer abträglich sei.
Di, 03.09.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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10.09. Athleten und Gladiatoren in der antiken Gesellschaft: Ein Vergleich
Prof. Dr. Christian Mann
Römische Gladiatoren und griechische Athleten teilten gemeinsame Merkmale: Sie trugen vor vielen Zuschauern erbitterte Wettkämpfe aus, und nur die Erfolgreichen kamen zu Ruhm und Ehre. Die gesellschaftliche Stellung allerdings war grundverschieden: Während Gladiatoren, selbst wenn sie umjubelte Stars waren, dennoch als "Underdogs" galten, wurden die Athleten der Elite der Gesellschaft zugeordnet.
Di, 10.09.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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17.09. Sport, Musik, Theater: Die Spiele in der Antike
Prof. Dr. Christian Marek
Der christliche Schriftsteller Tertullian fasste mit dem Wort spectacula zusammen, was in der römischen Kaiserzeit ein Niveau weitester Verbreitung und dichtester Frequenz erreichte: ein höchst differenziertes Wettkampfwesen (Agonistik). Dieses füllte die Festkalender in hunderten Städten und schuf eine Vergnügungskultur, die bis zum modernen American way of life in der Geschichte kaum ihresgleichen findet.
Di, 17.09.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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24.09. Die Gladiatorenkämpfe in Rom
Dr. Esaù Dozio
Die Gladiatorenkämpfe waren ein komplexes Ritual mit tiefgründiger kultureller Bedeutung. Es handelte sich um ritualisierte Gewalt, die primär nicht der Belustigung der Zuschauer diente. Vielmehr hat man die römischen Tugenden Mut, Tapferkeit und Todesverachtung inszeniert. Zugleich waren die Kämpfe eine Demonstration für die politische Macht Roms.
Di, 24.09.2019, 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich

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Di, ab 03.09.2019, 4x 19:30 - 20:45
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, Zürich
CHF 105.00
Hinweis Einzeleintritte ab 19:00 h an der Abendkasse.