Die echte Welt im Film

«Visions du Réel» nennt sich das grosse europäische Dokumentarfilmfestivals in Nyon. Angeleitet von Jean Perret, ehemaliger Direktor des Festivals, entdecken Sie auf diesem Ausflug neue Werke, neue filmische Handschriften, Sie begegnen Filmemachern und lernen, dass der Dokumentarfilm heute so viel Kunst enthält wie ein guter Spielfilm.

Der Wald – philosophisch

Hier oder dort? Was ist der Unterschied? Wir Menschen sind stets an einem Ort. Wir gliedern uns die Welt und erkennen sie wieder: als Höhle, Haus, Insel, Berg, Stadt, Provinz, Wald, Meer, Wüste oder Himmel. Was zeichnet solche exemplarische Weltteile aus? Hier nehmen wir uns den Wald vor.

Was ist Flamenco?

Nina Corti ist die weltbekannte Schweizer Flamencotänzerin. Für die Volkshochschule zeigt die unterschiedlichen tänzerischen Muster und erzählt über ihre bald 50-jährige Tanzkarriere. Ein Abende zu Geschichte und Formen des Flamencos, mit Live-Musik und Tanz.

Revoluzzer

Evo Morales, der sozialistische Ex-Präsident Boliviens, hat sein Land verlassen und inzwischen in Mexiko Asyl erhalten. Bereits nach dem Fall der Mauer bezweifelten viele die Zukunftsfähigkeit sozialistischer Systeme. Die Ringvorlesung bespricht die Entwicklung seit 1989, untersucht den Real-Sozialismus auf den verschiedenen Kontinenten und wagt einen Ausblick.

Plus vier Grad?

«Fridays for Future», «Weltklimagipfel», «Grüne Welle»… Der Klimawandel ist in aller Munde. Gemäss neuester UNO-Studie soll die globale Temperatur gar um 4 Grad zunehmen. Was sagt die Wissenschaft? Wie entstehen solche Prognosen? Namhafte Naturwissenschaftler und Klimaexperten erläutern in der Ringvorlesung «Klimasystem und Umwelt» die Grundlagen.

Grosse Bücher

Lea Singer ist mit Romanen über historische Persönlichkeiten ebenso erfolgreich wie mit Sachbüchern. Thema ihres neusten Romans «Der Klavierschüler» ist das ängstlich gehütete Geheimnis des Jahrhundertpianisten Vladimir Horowitz. Lea Singer liest und diskutiert am Mo 25.11. im Rahmen der Reihe «Grosse Bücher Grosse Autoren» an der Universität Zürich.

Go West!

Die Gründungsmythen der Vereinigten Staaten von Amerika – die gewaltsame Besiedlung der Terra inconita im Westen – liefern reichlich Stoff für eine grossartige Literatur. 12 Nobelpreisträger bevölkern das Pantheon, von Sinclair Lewis über T.S. Eliot, Ernest Hemingway, Toni Morrison bis zu Bob Dylan. «Go West! Literatur der USA» verfolgt die Geschichte der amerikanischen Literatur in 6 Phasen.

Fertig geflohnt

Als die griechische Göttin Athene den Menschen sich selbst übergab, begann die Geschichte des Denkens. Hier setzt das erste Modul des Lehrgangs Philosophie an: «Vom Mythos zum Logos». Die ersten Schritte auf der Suche nach der Gewissheit. Und der dauernden Ungewissheit.

Europas Südrand

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts faszinierte der Maghreb, im 2. Weltkrieg war er Fluchtzone für viele, heute wirkt er bedrohlich: Flüchtlinge, Krieg, Krise. Und manchmal etwas Demokratie. Wie funktioniert diese Zone, wo Europa und Afrika sich überlagern?

Polnische Entdeckungen

Polen ist die grosse Unbekannte im Osten, gefangen im Streit der Nationalisten gegen die Europäer. Das Basler Festival Culturescapes, präsent in 20 Schweizer Städten, wendet den Blick 2019 nach Polen; die VHS Zürich zieht mit. Ein Schwerpunkt Polen mit Überraschungen.