Fördern mit Vergnügen

Der Verein zur Förderung der Volkshochschule Zürich organisiert jedes Semester zwei bis vier Exkursionen für die Mitglieder, immer in unbekannte Regionen der Schweiz. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen – gegen einen kleinen Aufpreis. Wir nennen das Fördern mit Vergnügen.

Kunst, Skandal, Erlebnis

Die Robert-Walser-Skulptur auf dem Bahnhohfplatz Biel hat viel zu reden gegeben. Einmal mehr hat Thomas Hirschhorn es verstanden, die Welt in Aufregung zu versetzen mit seiner Kunst, die keine Kunst sein will, sondern eine soziale Installation.

Bleistiftland

Unser jüngstes Riesenbaby ist der Lehrgang «Literarisches Schreiben». Er besetzt 24 ganze Samstage über anderthalb Jahre. Der erste Durchgang ist ausverkauft.

Hinter den Kulissen

Geschichte und Geschichten gehen Hand in Hand. Das Studium der Geschichte hilft uns, zu verstehen, wie die Welt funktioniert. Geschichten brauchen wir, um Geschichte zu verstehen; sie liefern die Anschaulichkeit. Verschiedene Kurse und Ringvorlesungen drehen …

Heute. Oder wars gestern?

Die grossen Zürcher treten sich auf die Füsse. Eben noch feierten wir den Welterfolg des Reformators Huldrych Zwingli. Und schon stehen die nächsten Jubilare vor der Tür: Alfred Escher und Gottfried Keller. Sie gestalteten die zweite Hälfte …

Krokurse

Noch ist das Wintersemester nicht vorbei. Kunst und Musik blühen wie die Krokusse. …

Langzeitbeobachtung

Mit einem wachsenden Angebot von Lehrgängen ermöglicht Ihnen die Volkshochschule, einzelne Wissensgebiete langfristig und systematisch zu vertiefen: Astronomie, Anatomie, Ernährung, Geschichte, Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Philosophie, Psychologie, Religionsgeschichte und mehr. Ein Einstieg ist zu Beginn jedes Moduls möglich.

Der jüngste Ausbau ist der Lehrgang «Literarisches Schreiben». Er dauert 24 Tage, verteilt auf anderthalb Jahre, und wird von vier Schriftsteller/innen unterrichtet: Viola Rohner (Leitung), Barbara Geister, Rolf Hermann, Ruth Schweikert. Hier entwickeln Sie Ihre eigene Sprache und Ihren eigenen Stil.  Und gehen aus dem Kurs mit einem vollendeten Projekt. Doch aufgepasst: Hier gibt es eine Aufnahmeprüfung.

Alle Lehrgänge.

Viel Erfolg!

Natürliche Basis

© Vanessa Püntener

Die Zersiedelungsinitiative haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 10. Februar abgelehnt. Doch das Thema ist nicht vom Tisch. Landschaft steht 2019 im Fokus, auch bei der VHS Zürich. Und nicht einfach Landschaft als Lebensraum, der uns beherbergt, sondern auch Landschaft im Kleinen: als Mikro-Ökosystem, als Lebensgrundlage von Pflanzen und Tieren. Mithin von uns.

«Lebensraum Landschaft», Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit Hochparterre.

«Thurgauer Landschaften. Auen und Gärten»

«Zürcher Flora: Moore und Feuchtgebiete»

«Zürcher Flora: Nordzürcher Hügelflora».

Und mehr.

Eine Sprache ist wie eine Brille

Eine Sprache ist wie eine Brille: Sie macht Dinge sichtbar und verbirgt andere. Sie lässt ein bestimmtes Licht passieren und filtert anderes heraus. Eine Führung durch Zürich auf Latein zeigt ein anderes Zürich, als dieselbe Führung auf deutsch. Weil die Dinge auf Latein anderes benannt werden, in den Worten andere Konnotationen und Funktionen mitschwingen, eine andere Geschichte.

Die Volkshochschule baut das Sprachenportfolio vorzu aus. Vom ZIID haben wir Iwrit und Bibelhebräisch übernommen. Bereits im zweiten Semester bieten wir Antik-Chinesisch an. Neu lernen Sie bei uns auch Koreanisch. Die Reihe der rätoromanischen Kolloquien geht weiter: mit Asa S. Hendry, Rico Tambornino und Letizia Könz. Lauter Gelegenheiten, sich in ganz ungefährliche, doch einträgliche Abenteuer zu stürzen.

Und natürlich haben wir auch alle grossen Sprachen im Angebot, die Sie um die Welt leiten.

Der Kampf um Wahrheit

Im Zeitalter der sozialen Medien scheint Wahrheit durch die schiere Masse an Information etwas Beliebiges. Akteure wie Massenmedien, PR-Firmen und soziale Communities konstruieren ihre eigenen Bilder der Wirklichkeit, die sich oft auf keinen Nenner bringen lassen. Und der Journalismus, einem ganz besonderen Wahrheitsethos unterworfen, kämpft gegen die Kultur der «Story»: Eine gute Geschichte verkauft sich alleweil besser als die spröde Wahrheit. Über die Techniken und Fallstricke sowie die philosophischen Dimensionen der Wahrheitsfindung im postfaktischen Zeitalter spricht Michèle Binswanger.

Freitag, 15. Februar 2019, 14:15 Uhr, Universität Zürich Zentrum.
Bitte hier reservieren.
Tageskasse ab 13:30 Uhr. Fr 30.- inklusive Aperitif.

Michèle Binswanger ist Redaktorin für Hintergrund und Analysen beim Tages-Anzeiger. Sie wurde mehrfach Gesellschaftsjournalistin des Jahres gewählt.