Die Volkshochschule Zürich widmet dem Datenschutz besondere Aufmerksamkeit.

Rechtliche Grundlage

Grundlage der Datenschutzregeln der VHS Zürich ist das Eidgenössische Datenschutzgesetz vom 19. Juni 1992, Stand 1. Januar 2014.

Datenspeicherung

Die VHS Zürich speichert ausschliesslich die für den Geschäftsverkehr mit Kunden und Unterrichtenden nötigen Daten. Das sind: Vorname, Name, Adresse, Telefonnummern, URL, Email-Adresse, Geburtsdatum, Bankkonto. Die VHS speichert auch die vom Kunden besuchten Kurse und führt Buch über Rechnungen und Zahlungen. Bei Dozierenden kommen die für die Abwicklung von Honorarzahlungen und Spesen nötigen Angaben dazu.
Mit jeder neuen Geschäftsbeziehung (Buchung eines Kurses) bestätigt der Kunde, dass er der VHS die Nutzung seiner Daten für angebotsbezogene Werbung gestattet.

Die VHS Zürich speichert keine besonders schützenswerten Daten von Personen wie Informationen über Religionszugehörigkeit, politische Positionierung, Gesundheit, etc.

Datenweitergabe

Die VHS Zürich nutzt die von den Kunden übergebenen Daten ausschliesslich für die Bekanntgabe und Bewerbung von Lehrprogrammen und sonstige Kommunikation in Beziehung zu Kursangeboten. Die VHS Zürich gibt keine Daten an Dritte weiter. Kontaktanfragen von Teilnehmenden bezüglich Dozierenden werden vom Sekretariat weitergeleitet. Kontaktanfragen von Teilnehmenden bez. anderer Teilnehmender werden ignoriert.

Datensicherheit

Die personenbezogenen Daten der VHS Zürich werden nur von Serviceanbietern in der Schweiz verarbeitet. Diese Service-Anbieter befolgen die strengsten Sicherheitsrichtlinien, was den Zugriff auf die Daten angeht.

Nur die für die Datenverarbeitung ausgebildeten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der VHS Zürich haben Zugriff auf die Daten, die Mitarbeiter der Datenverarbeiter nur zu technischen Servicezwecken.

Zugriff der Lehrpersonen auf Teilnehmerdaten

Die Lehrpersonen haben Zugriff auf die Teilnehmerlisten inkl. Mailadressen der Studierenden des jeweiligen Kurses. Die Liste hilft Ihnen, für die Teilnehmerinnen und -nehmer Unterrichtsmaterialien bereitzustellen und über Aktualitäten und Verschiebungen zu informieren.

Teilnehmerlisten von Exkursionen enthalten auch die Telefonnummern. Das hilft, auf einer Exkursion „verlorene“ Teilnehmer zu finden oder bei Problemen die Angehörigen zu informieren.

Referentinnen und Referenten, Exkursionsleiterinnen und -leitern ist es nicht gestattet, diese Kontaktangaben für andere als Unterrichtszwecke und in Notfällen zu verwenden.

Korrektur oder Löschung von Daten

Jeder Kunde und jeder Dozierende kann jederzeit Einsicht in die über ihn gespeicherten Daten verlangen. Er hat das Recht, fehlerhafte Einträge zu korrigieren zu lassen oder eine Löschung der Daten zu verlangen.

Die VH sichert zu, binnen einer Arbeitswoche alle bearbeitbaren, d.h. in den Datenbanken greifbaren Daten zu löschen. Daten in synthetisierter Form, z.B. die Adressen in Rechnungen, werden digital gelöscht, bleiben physisch aber vorhanden, bis die rechtliche Aufbewahrungsfrist, in der Regel 10 Jahre, abläuft. Anschliessend werden sie in Jahrestranchen vernichtet.

Privatsphäre im Unterricht

Es besteht kein Zwang, dass Teilnehmer, wenn Sie sich zu Wort melden, ihren Namen nennen. Hingegen betrachten wir es als ein Ausdruck von Respekt, dass sich die Teilnehmer gegenseitig vorstellen, wenn es zu einem Austausch kommt. Das gilt für Arbeitsgruppen, Aktivkurse, Sprachkurse.
Die VHS schützt die Privatsphäre der ZuhörerInnen speziell bei Themen, die persönliche Erfahrungen zum Gegenstand haben. ReferentInnen wie TeilnehmerInnen sind gehalten, solches Wissen nicht weiterzugeben. Werden zu Ausbildungszwecken im Kurs Ton- oder Bildaufnahmen hergestellt, so müssen diese unmittelbar nach Kursende gelöscht werden. Sie dürfen den Unterrichtsraum nicht verlassen.

Datenschutzbeauftragter

Bei der VHS Zürich ist der Direktor für den Datenschutz zuständig. Bei Fragen wenden Sie sich direkt an ihn:
pius.knuesel@vhszh.ch.

Volkshochschule Zürich
Der Verwaltungsrat
23. Mai 2018

Das Datenschutzreglement als PDF.