06 Dez

Flüsse haben Seelen. Sie bringen Leben – und oft Tod. Sie verbinden – und trennen. Sie nähren – und zerstören. Flüsse sind mythisch, zahlreiche Legenden winden sich den Läufen entlang. Der Nil? Ader der Kulturgeschichte? Der Kongo? Versuchung der Eroberer. Der Ob? Arterie Sibiriens. Der gelbe Fluss? Eine Urgewalt. Der Indus? Das Bad eines Kontinents. Der Rhein? Kulturgrenze. Seit Jahrtausenden beschäftigen sich die Menschen mit den Flüssen, nicht nur in Literatur und Kunst. Sie bauen Bewässerungsanlagen, sie befahren sie und erfinden Schleusen, sie gewinnen Energie. Und sie verbauen sie, um die Gefahren zu bannen. Eine sechsteilige Flussfahrt über vier Kontinente.

„Flüsse, Lebensadern der Menschheit“
Ringvorlesung, ab Donnerstag, 11.1., 6x, Universität Zürich

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