20 Nov

Die Beziehung von Kunst und Eros gehört zu den archetypischen Leitmotiven der Kunstgeschichte. Von den Steinreliefs der alten Ägypter über die griechische Skulptur, die religiöse Malerei des Mittelalters, die Venus eines Botticelli bis zu den zahllosen Varianten von „Badenden“ der letzten 150 Jahre: Durch die Epochen haben sich die (über Jahrhunderte ausschliesslich männlichen) Künstler mit der Darstellung des menschlichen Körpers abgemüht. Jede Epoche fand, entsprechend der herrschenden Moral, ihren Code. Je näher wir an die Gegenwart kommen, umso mehr vereinen sich im Feld von Kunst und Eros ästhetische Passion, rauschhafter Genuss, Voyeurismus, Abscheu und Verführung. In dieser Ringvorlesung geht es um die Geschichte dieser gestaltungsmächtigen Liaison.

Ringvorlesung „Kunst und Eros“

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