26 Sep

Seit es Landesgrenzen gibt, wird der Handel von den Regierungen gesteuert. Das 20. Jahrhundert sah dann, angestossen durch die Industrialisierung, die Blüte des Freihandels. Jedes Land sollte herstellen, was es am besten und günstigsten kann – Spezialisierung intensiviert den Austausch, Austausch steigert den Wohlstand und befördert erst noch den Frieden. Alle hängen von allen ab. Doch so einfach sollte es nicht sein: Freihandel untergräbt nationale Ökonomien, schwächt die Autorität von Ländern und führt zur einseitigen Anhäufung von Wohlstand. Oder, so argumentieren die Verfechter des Freihandels, sind es gerade die versteckten Hinternisse und Eingriffe der Politik, die den Ausgleich durch Handel hintertreiben? In dieser Ringvorlesung gehen wir diesen grossen und für die Zukunft des kapitalistischen Systems entscheidenden Fragen nach.

Ringvorlesung
„Freihandel im Fokus“
Ab Mittwoch, 25.10.2017, 6x, 19:30 – 20:45, Uni Zürich-Zentrum.

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