30 Aug

Vor drei Jahren haben wir die Lehrgänge eingeführt: modularisierte Kurse, die über mehrere Semester oder Jahre hinweg ein Fachgebiet systematisch erarbeiten. Einige sind mit Prüfungen versehen, andere ganz offen. Ganz offensichtlich geht es nicht um den Abschluss, sondern darum, ein Thema zu durchdringen – aus ganz eigenem Interesse.

Die Familie der Lehrgänge erhält Zuwachs: Mit „Geschichte der Religionen“ startet ein neuer Kurs in acht Modulen à 6 Abende, der sich den grossen Religionen der Welt widmet, ihren Konflikten und den Möglichkeiten interreligiösen Dialogs. Er startet im Oktober mit Modul 1:

Prof. Dr. Samuel M. Behloul, Dr. Annette M. Böckler & Dr. h.c. Rifa’at Lenzin

Religion – eine europäisch-christliche Erfindung?

Bei Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus spricht man mit grösster Selbstverständlichkeit von Religionen. Aber kann man einen im christlich-europäischen Kulturkontext geprägten Begriff ‚Religion’ auf den asiatischen, arabischen oder altorientalischen Kulturraum übertragen? Gibt es in Islam, Hinduismus, Buddhismus oder Judentum eine Entsprechung dazu? Das Modul zeigt exemplarisch, wie sich die Vorstellungen davon, was ‚Religion’ ist und wie sie sein sollte, im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben.

Kurs 17W-0315-01 L

Informationen zu den laufenden Lehrgängen finden Sie hier. Die Module können Sie in beliebiger Reihenfolge absolvieren. Für die Abschlussbescheinigung müssen Sie einfach alle Module besucht und die Prüfungen oder Essays überstanden haben.

Wissen ist gut. Verstehen ist besser!

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