15 Feb

Albert Camus (1913-1960)

„Ich denke, also bin ich“, „Ich weiss, dass ich nicht weiss“ oder „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenze meiner Welt“. Oft ist in unserem Gedächtnis nicht mehr als ein geflügeltes Wort oder ein flotter Spruch aus den Schriften der Philosophie geblieben. Um das zu ändern, verschaffen wir uns in Einheiten von jeweils fünf Wochen in einer Lesegruppe einen Überblick über einen philosophischen Schlüsseltext und lesen ausgesuchte Stellen Satz für Satz, Absatz für Absatz. Gemeinsame Lektüre ist der beste Zugang zu den Schriften der Philosophie.

Immanuel Kant:
„Die Religion innerhalb der Grenzen der blossen Vernunft“

„Nur, wenn der Mensch die für das moralische Gesetz in ihn gelegte Triebfeder in seine Maxime aufgenommen hat, wird er ein guter Mensch genannt.“
16W-0310-34, Dr. Jean-Claude Höfliger, ab Mo 13.02.2117., 5 x, 17h30–18h45, Haus Bärengasse

Georg W.F. Hegel: „Grundlinien der Philosophie des Rechts“

„Was vernünftig ist, das ist wirklich; und was wirklich ist, das ist vernünftig.“
16W-0310-35, Dr. Hubert Schnurriger, ab Mo 20.3.2017, 5 x, 17h30–18h45, Haus Bärengasse

Sextus Empiricus: „Grundriss der pyrrhonischen Skepsis“

„Jedem Argument steht ein gleichwertiges entgegen.“
17S-0310-33, Franziska Strub, ab Mo 15.5.2017, 5 x, 17h30–18h45, Haus Bärengasse

Albert Camus: „Der Mythos von Sysyphos“

„Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“
17S-0310-34, Dr. Hubert Schnurriger, ab Mo 26.6.2017, 5 x, (Unterbruch vom 17.7. bis 14.8.), 17h30–18h45, Haus Bärengasse

David Hume: „Eine Dissertation über die Affekte“

„Der Verstand hängt von den Gefühlen ab und soll es auch.“
17S-0310-35, Dr. Suzann-Viola Renninger, ab Mo 4.9.2017, 5 x, 17h430–18h45

Hannah S. Arendt: „Über das Böse“

„Das grösste begangene Böse ist das Böse, das von Niemandem [sic] getan wurde, das heisst, von menschlichen Wesen, die sich weigern, Personen zu sein.“
17S-0310-39, Dr. Claude Höfliger, ab Mo 14.6.2017, 17H30–18h45, Haus Bärengasse

 

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