10 Nov

Man kennt ihn wegen seiner staksigen Bronzen: zündholzdünne Figuren, zur Zerbrechlichkeit gestreckt Hunde, schmale Köpfe: den Schweizer Plastiker Alberto Giacometti. Doch Giacometti hat mehr als Bronzen gemacht. Er hat mit vielen Materialien gearbeitet, hat gemalt – und vor allem über Kunst und Künstlerexistenz nachgedacht. Man könnte ihn als eines der letzten Universalgenies bezeichnen. Das Kunsthaus Zürich zeigt nun erstmals seine Gipse: Modelle und auch fertige Skulpturen. Die Restauration der Werke hat viel über die Arbeitsweise von Giacometti ans Licht gebracht. Die Ringvorlesung thematisiert das Universum seines Arbeitens, seine Philosophie und seine Arbeitsweise: Giacometti unter dem Mikroskop!

Ringvorlesung „Der weisse Giacometti“. Einzeleintritte an der Abendkasse ab 19h00.

Führung: „Alberto Giacometti – Material und Vision“ im Kunsthaus Zürich, mit dem Kurator Philipp Büttner

Bild © Succession Alberto Giacometti: Künstlerutensilien

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