25 Jul

Die Schweiz war nicht nur (zufälliger) Geburtsort von Dada sowie die Wirkungsstätte der Konstruktiv-Konkreten um Max Bill. Die Schweiz hat auch einer Bildhauerei zum Durchbruch verholfen, ohne die die Moderne nicht denkbar ist: der bewegten Eisenskulptur. Bekanntester Vertreter ist Jean Tinguely, verstorben vor 25 Jahren. Am Züri-Horn steht seine „Heureka“, ein Auftragswerk der Expo 64, später den Zürchern geschenkt. Die wollten es nicht – und versteckten es an der Stadtgrenze. Heute gehört es zur Seeanlage wie das Grossmünster zur Altstadt.

Die Ringvorlesung „Poesie der Mechanik“ zeigt, die die bewegte Plastik nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist, welche grossartigen Vertreter die Schweiz hervorgebracht hat, was die Jungen daraus machten – und wieviel Eisenskulptur Sie in Zürich unter freiem Himmel finden.

RV „Poesie der Mechanik“.

Exkursion „Auf den Spuren Jean Tinguelys in Fribourg“.

Führung „Streifzug durchs Eisenland. Vom Zürichberg an die Limmat“.

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