18 Mai

Das Standardmodell der Teilchenphysik beschreibt alle uns bekannten Teilchen ziemlich gut. Offene Fragen gibt es trotzdem. Mit Hilfe der so genannten Supersymmetrie hofft man, diese beantworten zu können. Allerdings konnte trotz vielversprechender theoretischer Argumente bis heute kein experimenteller Nachweis erbracht werden, dass Supersymmetrie tatsächlich in der Natur existiert – insbesondere wurden noch keine Superpartner bekannter Teilchen beobachtet. Das bedeutet, dass diese Symmetrie, wenn sie existiert, gebrochen ist. Der Brechungsmechanismus und die Energie, ab der die Symmetrie gilt, sind unbekannt. Diese dreiteilige Ringvorlesung untersucht das theoretische Konzept der Supersymmetrie und die Schwierigkeiten des Nachweises. Es bleibt die brennende Frage: Könnte Supersymmetrie das Verständnis das Universums erweitern?

Prof. Dr. Daniel Wyler, Prof. Dr. Laura Baudis, Prof. Dr. Günther Dissertori
Supersymmetrie: Zu schön, um wahr zu sein?
16S-0110-01, montags, 3.9., 19.9. und 26.9.2016, 19:30–20:45 Uhr, Uni Zürich-Zentrum

 

 

 

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