23 Mai

Der moderne Künstler, die Wissenschaft, die Entdeckung des Individuums: Diese Errungenschaften werden oft der Renaissance zugeschrieben. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Renaissance für die Selbstdefinition des Westens darum unverzichtbar, Florenz fungiert dabei als imaginäre Hauptstadt. Inwiefern stimmt diese Projektion aber mit den realen historischen Ereignissen am Ende des Mittelalters überein? Zumindest gibt es auch dunkle Seiten: Machtpolitik, Heroismus, Hedonismus, Verlust an Transzendenz. Sicher ist: Die Renaissance ist eine der bedeutenden Kulturepochen der Welt. Und sie hat auch in der Schweiz ihre Spuren hinterlassen: in den humanistischen Ideen, in den Buchdruckzentren und über die Kunst in den Stuben des wohlhabenden Bürgertums.

Ringvorlesung „Eine Epoche von Gold und Purpur? Die Renaissance.

Führung Die Ausstellung „Europa in der Renaissance“ im Landesmuseum

 

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