05 Feb

Besucherrekorde brechen die Museen mit den Malern der klassischen Moderne – vom Impressionismus bis zum Expressionismus. Die Moderne, v.a. nach dem Zweiten Weltkrieg, ist von Abstraktion und Wahrnehmungsexperimenten gezeichnet, von subjektivem und subjektivistischem Ausdruckswillen. Wie in der Psychologie ist auch in der Kunst das Ich ins Zentrum gerückt. Es drückt durch, es drückt sich aus.

Der Kurs „Kunst der Gegenwart: Kunst nach dem Ende der Kunstgeschichte“ geht der Frage nach, woran wir uns in der Explosion von Stilen, Techniken, Positionen der Gegenwartskunst noch halten können, wie wir uns orientieren, was überhaupt heute Kunst noch ausmacht. Das Interesse an diesem Kurs ist so gross, dass wir ihn jetzt parallel führen: Es hat wieder Plätze in der Reise durch die Wildnis, die Kunst ist, und eine Kunst, die so anders ist.

„Kunst der Gegenwart: Kunst nach dem Ende der Kunstgeschichte“ mit Prof. Alois Müller – mit Beispielen von Joseph Beuys, Carl André, Gerhard Richter, Eva Hesse, Isa Gensken, u.a.

Im Bild ein Werk von Eva Hesse, „Stretcher“. Der Titelslider zeigt einen Ausschnitt aus Gerhard Richters „1024 Colors“.

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