27 Feb

Die ersten Hochkulturen entstehen in Asien, namentlich in Mesopotamien. Städtegründungen, die Schrift und die Idee eines Weltreiches werden im Zweistromland entwickelt. In Indien beherrscht bereits im 4. Jahrhundert vor Christus die Maurya-Dynastie einen Grossteil des Subkontinents. Wenig später legt die Gründung des Kaiserreiches in China die Basis für eine gut 2000-jährige nationale Identität. In Japan legitimiert sich im 8. Jahrhundert die neue Monarchie mit einer in eine ferne Vergangenheit verlängerten mythologischen Vorgeschichte. Und praktisch über die ganze Zeitspanne hinweg befruchtet ein zuweilen intensiver Austausch mit Europa das kulturelle und wirtschaftliche Leben.

Die Ringvorlesung „Geschichte Asiens in der Antike“ stellt an sieben Abenden die Entwicklung der asiatischen Reiche zur Zeit der europäischen Antike in den Mittelpunkt. Das abschliessende Referat erläutert, wieso der Blick auf die alten asiatischen Hochkulturen zum Verständnis für das heutige Asien unerlässlich ist.

„Die Antike“ ist die erste von vier Ringvorlesungen zur Geschichte Asiens.

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