31 Mai

Die Volkshochschulen stehen im Schatten der Bildungspolitik, die sich heutzutage nach den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes richtet. Die neuen Weiterbildungsgesetze, auch jenes des Bundes, fördern Anstrengungen, die den Einzelnen noch arbeitsmarktkompatibler, noch funktionsfähiger und noch effizienter machen. Bessere berufliche Qualifikation gleich bessere Berufsaussichten gleich höheres Einkommen gleich höhere Steuererträge – so lautet die abgekürzte Formel der modernen Bildungspolitik.

Die Volkshochschulen – in der Schweiz gibt es noch rund 80 davon – folgen einem anderen Prinzip, und immer öfters wird es wiederentdeckt: Hier lernt, wer sich selbst entdecken und entfalten will, akademisch, kulturell, körperlich, kreativ. Hier stehen nicht Abschlüsse und Zertifikate im Vordergrund, sondern die humanistische Tradition, in der Lernen den hohen, ja höchsten Zweck der Persönlichkeitsbildung hat.

Lesen Sie dazu die Beiträge aus NZZ, Tages-Anzeiger und Art. 60!

Ringvorlesung „Das Universum“, NZZ Folio vom 7.4.2015

Mit der Mutter in die Vorlesung, Tages-Anzeiger vom 2.3.2015

Hoffnung für Homer, Tages-Anzeiger vom 26.1.2015

L’aire des universités populaires, Art. 60, Nov. 2014

Kommentar