01 Dez

1854 wurde der amerikanisch-japanische Freundschaftsvertrag unterschrieben. Damit begann die Entdeckung des Inselreichs, das bis dahin sehr verschlossen und weltabgeschieden eine ganz eigene Kultur gelebt hatte. Die Schweizer erkannten ihre Chance. Schon 1858 gründeten die Neuenburger Uhrenhersteller die „Union horlogère“. 1863 traf eine grosse Delegation von Schweizer Geschäftsleuten in Nippon ein. Damit begann – trotz kriegerischer Verhältnisse, Japan lag im Kampf  mit den Westmächten – eine einmalige und fruchtbare Handelsbeziehung. Wie die Schweizer Pioniere des 19. Jahrhunderts Japan erlebten, was sie vorfanden und was sie nach Hause berichteten, zeigt der Japan-Kenner Bjarne Thomsen in dieser zweiteiligen Vorlesung.

„Samurai und Käse: Schweizer im Japan des 19. Jahrhunderts“.

 

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