13 Jan

Glaubenskriege, Konfessionsstreit, sozialer Umbruch und die “Kleine Eiszeit”: Vor diesem düsteren Hintergrund entbrannten die grossen Hexenverfolgungen in Europa im 16. und 17. Jahrhundert. In dieser Zeit liessen Tausende von Männern und Frauen ihr Leben – Gründe, einen Sündenbock zu suchen, gab es zuhauf: Pech, Missernten, Unwetter. Erst ein erstarkter und aufgeklärter Staat konnte die Verfolgungen eindämmen. Berühmt ist Anna Göldi, die 1782 als letzte Hexe in Glarus legal hingerichtet wurde. Die Ringvorlesung zeigt, wie das Hexenbild entstanden ist, und wie die Justizorgane die Prozesse geführt haben. Die Rolle der Kunst sowie die Situation in und um Zürich bilden weitere Schwerpunkte.

Hier gehts zur Ringvorlesung „Teufelspakt und Scheiterhaufen: Hexenjagd in Europa„.

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